Rettungsdienst und Katastrophenschutz

Eigensicherung, Deeskalation und Gewaltschutz

2229026

Die zunehmende Gewalt in unserer Gesellschaft macht auch vor dem Arbeitsplatz nicht halt. Immer häufiger werden Rettungskräfte mit Situationen konfrontiert, die eine psychische Belastung und physische Gefahr am Arbeitsplatz darstellen. Neben persönlicher Disposition und krankheitsbedingten Faktoren beeinflussen Medienkonsum, Subgesellschaften und Trends in der Alltagskultur usw. das Verhalten von Patienten, Angehörigen und Dritte.

Den veränderten Anforderungen, welche diese aktuellen Konfliktsituationen mit sich bringen, kann häufig nicht adäquat begegnet werden. Aus diesem Grund benötigen Rettungskräfte und medizinische Fachkräfte eine besondere Handlungskompetenz, um das erhöhte Risiko von Personen- und Sachschäden mit schwer kalkulierbaren mittel- und langfristigen Auswirkungen für sich selbst und ihre Kollegen bereits im Vorfeld zu minimieren.

Die persönlichen Stärken und Erfahrungen der Teilnehmer werden in diesem Seminar durch taktisch-korrekte und bewährte Verhaltensregeln ergänzt, um Ihnen die notwendige Stress- und Handlungskompetenz für den Umgang mit kritischen Situationen, Bedrohungen und potentiell physischer Gewalt während des direkten Patientenkontakts zu vermitteln.

  • Umgang mit potentiellen Eskalationsmomenten
  • Vermeidung kontraproduktiven Verhaltens & frühzeitiges Erkennen von potentiell gewalttätigen Situationen
  • Ableitung von Instrumenten zur Eigensicherung
  • Einfluss psychoaktiver Substanzen auf menschliches Aggressions- und Gewaltverhalten
  • Analyse von dokumentierten Praxisfällen
  • Umgang mit Gewalt und potenziell gefährlichen Situationen – Selbstschutztechniken