Pflege und Betreuung

Quartierskonzepte - die Zukunft der Altenhilfe?

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Lebensqualität im Alter oder bei Pflegebedürftigkeit hängt ganz entscheidend davon ab, ob Menschen ihre Lebensentwürfe selbst bestimmen können. Wir brauchen deshalb eine Quartiersentwicklung in den Städten und Gemeinden, die den Belangen der Menschen gerecht wird.

Mit dem PSG III stärkt der Gesetzgeber die Rolle der Kommunen rund um die pflegerische Versorgung und die Beratung pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen. Welche Chancen eröffnet dies für den ASB?

Neben angemessenen Steuerungsmöglichkeiten für die Kommunen wurden als Handlungsbedarf auch „effiziente Kooperations- und Koordinationsstrukturen“ formuliert. All dies geschieht unter der Zielsetzung, Sozialräume so zu gestalten, dass pflegebedürftige Menschen so lange wie möglich in ihrem Wohnumfeld leben können.

Die Umsetzung des PSG III wird nur unter enger Beteiligung der Leistungserbringer gelingen. Gemeinsam mit den Kommunen gilt es, umfassende ambulante Unterstützungsstrukturen und Angebote zur sozialen Teilhabe bedarfsgerecht weiter zu entwickeln.

Wie kann der ASB aktiv und von den Kommunen als kompetenter Leistungserbringer wahrgenommen werden? Was können ASB-Gliederungen tun, um im Quartier präsent zu sein? Welche Angebote können sie ausbauen oder neu schaffen? Was ist bei Aufbau und Pflege von Netzwerken zu beachten?

Diesen und weiteren Fragen geht der Workshop nach. Ziel ist es, konkrete Empfehlungen für die ASB-Arbeit in der Kommune und im Quartier zu erarbeiten.