Teilhabe

Das Bundesteilhabegesetz

19608

Auswirkungen auf die Fallgestaltung im Bereich der Teilhabe

Stufenweise und schnell tritt das Bundesteilhabegesetz durch Regelungen in verschiedenen bestehenden Sozialgesetzbüchern in Kraft. Flankierend werden sie um Änderungen in der Pflege (SGB XI und SGB XII), der Krankenversicherung, der Rentenversicherung, der Sozialhilfe u.a. ergänzt. Gemeinsam revolutionieren sie bis 2023 die Rechte und Pflichten der körperlich, geistig oder psychisch beeinträchtigten Menschen jeglichen Alters, aber auch die der Dienste und Einrichtungen mit ihren sozialräumlichen Angeboten.

Die Auswirkungen auf die Fallgestaltung und den Betreuungsbedarf sind bereits heute in vielen Bereichen deutlich zu spüren und werden besonders vor bzw. ab 2020 an Brisanz für den Berufsalltag zunehmen.

  • Der teilhabeorientierte Behinderungs- und Pflegebegriff
  • Beratungsstrukturen
  • Aufgaben der Rehabilitationsträger und der Beteiligten
  • Die Bedeutung des sozialmedizinischen Gutachtens des Medizinischen Dienstes
  • Teil-, Gesamt-, Hilfeplan-Verfahren
  • Persönliches Budget
  • Verfahren der Inanspruchnahme von Leistungen der Teilhabe: Geldleistungen, Gutscheine, gemeinsame Inanspruchnahme, d.h. "Poolen" von Leistungen
  • Leistungsgruppen und Neuausrichtung von Leistung
  • Das Recht auf Teilhabe am Arbeitsleben
  • Vom Heim bzw. von der Einrichtung zu besonderen Wohnformen für Leistungsberechtigte der Eingliederungshilfe und der Altenhilfe
  • geändertes Vertragsrecht