Pflege und Betreuung

Indikatorengestützte Qualitätsprüfung

1940U

Stärkung der Fachlichkeit

Die neu eingeführten Qualitätsindikatoren bieten den Einrichtungen die Chance, ihre Pflegequalität umfassend darzustellen und sich in einem Vergleich mit anderen Einrichtungen zu sehen. Die gemeldeten Qualitätsindikatoren von Einrichtungen werden hierzu zweimal jährlich durch die Datenerhebungsstelle (DAS) aufbereitet. Die Herausforderung in den Einrichtungen besteht darin ein System zur Datenerfassung zu implementieren. Zudem wird die defizitorientierte Sichtweise auf Pflege abgelöst durch ein neues Verständnis von Pflege, das den Blick auf die noch bestehenden Fähigkeiten und Ressourcen lenkt, um die Selbständigkeit der Person zu erhalten oder wieder herzustellen. Es werden hierzu 10 Qualitätsindikatoren abgefragt, wie z.B. Mobilität, Ankleiden, Kognitive Fähigkeiten. Diese werden in eine Vorgabemaske von der Datenerfassungsstelle eingegeben. Für die Mitarbeitenden die die Dateneingabe durchführen, ist es von Bedeutung die genauen Zuordnungen zu den einzelnen Qualitätsindikatoren leisten zu können.

Die Bewertung der Ergebnisindikatoren findet dann in der Außendarstellung in Form einer Abstufung statt, von weit über bis weit unter den Durchschnitt. In der MDK – Prüfung vor Ort sind die Qualitätsindikatoren ein Bestandteil der Prüfung. Die Ergebnisse sind dann zu veröffentlichen, wie bislang die Pflegenoten.

  • Übersicht über die Inhalte der MDK-Prüfung
  • Die Beurteilung von Ergebnisqualität: Einführung
  • Indikatoren für Ergebnisqualität
  • Hinweise zu den Indikatorendefinitionen
  • Ablauf und Organisation der Ergebniserfassung
  • Durchführung der Ergebniserfassung
  • Datenqualität und Plausibilitätskontrolle