Persönliche und Soziale Kompetenzen

Grundlagen der Traumaarbeit

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Unfälle, Gewalt, Katastrophen, Krieg, spezielle traumatische Situationen, z.B. Missbrauch, Vernachlässigung, Umgang mit Verlusterlebnissen durch Tod, schwere Krankheit, lösen existenzielle Krisen aus bis hin zu psychischen und körperlichen Störungen mit gravierenden Folgen. Oft blieben diese in der Vergangenheit unerkannt und unbehandelt, was sich in weiteren Chronifizierungen äußerte. Dieses Seminar gibt eine Einführung in die Psychotraumatologie und vermittelt, dass es trotz der Schwere des Themas sehr viel Hoffnung gibt und die Arbeit durch neue Methoden und Sichtweisen der Neurobiologie und Neuropsychologie sehr profitiert. Es werden erste Grundlagen der Traumaarbeit und deren Möglichkeiten aufgezeigt, gleichzeitig geht es aber auch darum, eigene Grenzen zu erkennen. Kreative Prozesse werden in Gang gesetzt und alltagsrelevante Methoden vorgestellt, auch im Hinblick auf die eigene Psychohygiene.

  • Erklärungsmodelle
  • Warnsignale / Diagnostik
  • Verarbeitungsprozesse / Behandlungsmethoden wie EMDR
  • Sekundäre Traumatisierung: Techniken zum Selbstschutz für die einzelnen Berufsgruppen
  • Kooperationsmodelle / Vernetzung
  • Grenzen in der Arbeit