Kinder- und Jugendhilfe

Trauma; die biografische Wunde

18525

Traumatische Erfahrungen, wie z.B. konflikthafte Trennungen, Erkrankungen der Eltern, Bindungsstörungen oder Gewalterfahrungen stellen ein erhebliches Entwicklungsrisiko für die Kinder dar. Wichtig ist es, die nicht immer eindeutigen Symptome und Verhaltensweisen der Kinder richtig einzuordnen, um ihnen adäquat begegnen zu können und ggfs. entsprechende Hilfen zu ermöglichen, gerade weil Kinder in der Regel nicht über ihre Belastungen sprechen können, ihre Not also eher über auffälliges und herausforderndes Verhalten zeigen.

In dem Seminar geht es zunächst darum, die Grundlagen der Psychotraumatologie, der Bindungsforschung und der Neurobiologie kennenzulernen, deren Bedeutung für die pädagogische Praxis und einen Einblick in traumpädagogische Maßnahmen zu bekommen.

Ein Abschnitt des Seminars wird für die Supervision von konkreten Fällen zur Verfügung stehen.