Pflege und Betreuung

Quartiersentwicklung – gemeinsame Identität im Alter und soziale Interaktion stärken

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Lebensqualität im Alter oder bei Pflegebedürftigkeit hängt ganz entscheidend davon ab, ob Menschen ihre Lebensentwürfe selbst bestimmen können. Wir brauchen deshalb eine Quartiersentwicklung in den Städten und Gemeinden, die den Belangen der Menschen gerecht wird.

Mit dem dritten Pflegestärkungsgesetz wird endlich die Rolle der Kommunen in der Pflege gestärkt. Die Kommunen erhalten für fünf Jahre ein Initiativrecht zur Einrichtung von Pflegestützpunkten. In Modellvorhaben zur kommunalen Pflegeberatung können bis zu 60 Kreise oder kreisfreie Städte für fünf Jahre die gesamte Beratung einschließlich der Pflegeberatung aus einer Hand erbringen.

Hier gilt es frühzeitig zu erkennen, inwieweit der ASB sich vorbereiten und positionieren muss, um als Bindeglied zwischen Kommunen und Wohnungsbauunternehmen das bürgerschaftliche Engagement erwecken und eine Vorreiterrolle in der Quartiersentwicklung in der Region einnehmen zu können.

Inhalte

  • Überblick über das Pflegestärkungsgesetz III mit Schwerpunkt Modellkommune Pflege
  • Theoriegeleitete Einführung in das Konzept Quartiersentwicklung des KDA
  • Voraussetzungen für ein wertschätzendes gesellschaftliches Umfeld – Arbeit mit Freiwilligen
  • Listenpunkt zum Austausch
  • Bestandsanalyse zu den Standorten Neustadt b. Coburg, Coburg und Kronach – Bedürfnisse ältere und pflegebedürftiger Menschen in der Region
  • Quartiersentwicklung in Bayern – Best Practices Beispiele
  • Voraussetzungen zu Fördermöglichkeiten in Bayern
  • Zusammenstellen möglicher Kooperationspartner - Netzwerkplanung
  • Konzeptentwicklung zum Quartier
  • Rahmenplanung für das Projekt Quartiersentwicklung - Strategischer Ausblick